Opel News

Das Ein-Euro-Auto

Schon der erste Blick auf das Konzept macht deutlich, dass es sich um ein sehr ungewöhnliches Fahrzeug handelt.

Ja, wir hatten die Möglichkeit, sehr frei an dieses völlig neue Fahrzeugkonzept heranzugehen. Das ist natürlich ein Traum für jeden Designer. Und ich denke, das Ergebnis zeigt nicht nur, wie viel Spaß wir bei der Entwicklung hatten, sondern auch, wie viel Spaß es macht, so ein Fahrzeug zu fahren.

Was ist das Besondere an dieser Studie?

Elektro-Experimentalfahrzeug Es ist keine reine Designstudie, sondern ein Experimental Car, wie sie in den 1960er und 70er Jahren üblich waren. Mit rund einem Euro für Strom lassen sich in dem 2-Sitzer bis zu 100 Kilometer zurücklegen. Der Flitzer ist ein echtes Leichtgewicht, er wiegt gerade mal ein Drittel eines modernen Kleinwagens.

Andere Hersteller hatten da wohl eine recht ähnliche Idee.

Das hat uns auch überrascht. Aber wir haben das Thema sehr konsequent bis zu Ende gedacht. Und das nicht nur bei der Gestaltung: Ein ganz wichtiger Aspekt sind die Kosten, zu dem ein solches Gefährt produzierbar wäre. Ich will mal so sagen: Ein leichtes Auto aus sündhaft teuren Kohlefaserteilen zu bauen, ist heutzutage keine Herausforderung mehr.

Mit welcher Zielsetzung ist das Designteam an diese Aufgabe herangegangen?

Elektro-Experimentalfahrzeug Das Konzept soll zeigen, wie batteriegetriebene Fahrzeuge den Automarkt revolutionieren können. Eine Vorgabe war, dass es sowohl als Stadtflitzer als auch auf der Autobahn eine gute Figur macht. Die prognostizierte Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h verbessert da natürlich noch einmal die Akzeptanz. Auch in dieser Hinsicht sind wir vor allem auf die Reaktionen der Messebesucher und der Öffentlichkeit gespannt.

Wovon haben Sie sich inspirieren lassen?

Eine Inspiration waren unsere Erfahrungen, die wir gerade mit dem Ampera auf dem Gebiet der Elektromobilität machen. Wir sehen – wenig überraschend – dass dieses Thema gerade junge Menschen fasziniert. Wir wollen also mit unserem Experimental Car gezielt diese Zielgruppe ansprechen, der nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht. Mit einer auf 45 km/h gedrosselten Variante könnten sogar bereits 16-Jährige ihre automobile Karriere starten. Der Name des Konzepts wird noch nicht verraten – nur so viel: Er steht für Innovation und Erfahrung.



Opel Zafira Tourer kommt zur IAA

Opel-Van wird geräumiger und variabler

 

Mehr Variabilität, Platz und Elektronik - das sind die Tugenden, die Opel dem neuen Zafira mit auf den Weg geben will. Die dritte Generation wird ihre Weltpremiere im September auf der IAA in Frankfurt feiern.

Der Van trägt künftig den Beinamen Tourer und grenzt sich so vom aktuellen Modell ab, das weiter angeboten wird. In den Handel kommt der Zafira zum Jahreswechsel, erklärte Opel.
 
Die ersten Fotos zeigen einen Van, der sich stark an der Studie vom Genfer Salon orientiert: Auch das Serienmodell bekommt Scheinwerfer in Bumerang-Form, eine markante Sicke an der Flanke und ein steiles Heck mit einer leicht geknickten Klappe. In der Länge legt der Zafira um 19 Zentimeter auf 4,66 Meter zu. Gleichzeitig wächst der Radstand um sechs Zentimeter auf 2,76 Meter. Die Vorderachse stammt in weiten Teilen vom Insignia, die Hinterachse ist vom Astra abgeleitet.

 

Größerer Innenraum

Das schafft innen Raum. Statt 645 Liter Ladevolumen bietet der Wagen nun als Fünfsitzer 710 Liter. Klappt man alle Sitze um, schluckt der Zafira 1.860 Liter - 40 mehr als bisher. Es bleibt bei einer dritten Sitzreihe, die man im Wagenboden versenken kann. Neu sind die Einzelsitze in der zweiten Reihe, die sich um 21 Zentimeter verschieben lassen.
 
Optional gibt es sogenannte Lounge-Sitze: Dann kann man den Mittelplatz in eine Armlehne verwandeln und die äußeren Sitze noch weiter verrücken. Sie gleiten bis zu 28 Zentimeter nach hinten und fünf Zentimeter zur Mitte, so dass man mehr Bein- und Schulterfreiheit genießt als in einer Luxuslimousine, verspricht der Hersteller. Für optischen Freiraum sorgt zudem eine Panorama-Frontscheibe, die bis weit über den Kopf des Fahrers reicht.

Motorenspektrum von 110 bis 165 PS

Zu den technischen Neuerungen zählen ein adaptives Fahrwerk und eine Reihe von Assistenzsystemen. So hält der Zafira automatisch den Abstand zum Vordermann ein und bremst bei einem drohenden Unfall stark ab. Eine Kamera erkennt Tempolimits und Überholverbote. Die Elektronik hilft auch bei Spurwechsel und -führung.
 
Unter der Haube gibt es zunächst einen 2,0 Liter großen Turbodiesel, der in den Leistungsstufen 110 , 130 und 165 PS angeboten wird. Hinzu kommen zwei Benziner mit 1,4 Liter Hubraum, die auf 120 und 140 PS kommen. Die Motoren sind mit Sechsgang-Schaltung und Start-Stopp-Automatik ausgerüstet. Optional ist für alle Triebwerke außer dem kleinen Diesel und dem kleinen Benziner eine Sechsgangautomatik zu haben. Später sollen eine EcoFlex-Sparvariante, sowie Umrüstungen für Erd- und Flüssiggas sowie weitere Triebwerke am oberen Ende der Leistungsskala inklusive einer völlig neuen Generation von Hightech-Benzinern folgen.

Neue Assistenzsysteme

Zu den angebotenen Assistenzsystemen zählen ein Abstandswarner, ein Kollisionswarner, ein intelligentes Sicherheitslichtsystem, ein Toter-Winkel-Assistent sowie ein weiter entwickelter Einparkassistent. Ebenfalls wieder zu haben ist der in die Heckschürze integrierte Fahrradträger. Das adaptive Fahrwerk bietet drei Modi an.

Preise für den neuen Opel Zafira Tourer wurden von Opel noch nicht genannt. Kunden dürfen sich aber als Basismarke an rund 25.000 Euro orientieren.



 

Stärkster Opel Corsa aller Zeiten: die OPC „Nürburgring Edition“

  • Leistung 154 kW/210 PS – maximales Drehmoment bis 280 Nm
  • Mechanisches Lamellen-Sperrdifferenzial an der Vorderachse
  • Neu entwickeltes Bilstein-Performance Fahrwerk
  • Spezielle Hochleistungs-Bremsanlage von Brembo

 

Rüsselsheim.  Der Corsa OPC wird noch stärker: Die ab Mitte Juni bestellbare „OPC Nürburgring Edition“ auf Basis des jüngst erneuerten Corsa verbindet Power, Performance und Passion in hoher Dosierung. Von der neuen Corsa OPC-Version sind im ersten Jahr rund 500 Einheiten geplant. Die Preise für diese Edition beginnen bei 27.650,- Euro.

Für die zusätzlichen Kraftreserven sorgen modifizierte Motormanagement- und Turboladersysteme, eine Abgasanlage mit reduziertem Staudruck und die Umstellung auf 100-Oktan-Kraftstoff. Die Leistung des 1,6-Liter-OPC-Turbomotors steigt damit von 141 kW/192 PS auf 154 kW/210 PS, die daraus resultierende Literleistung von nunmehr 131,4 PS/l stellt einen Spitzenwert in dieser Motorenklasse dar. Das maximale Drehmoment der Basisversion (230-266 Nm) erhöht sich auf 250 bis 280 Newtonmeter, wobei der jeweilige Höchstwert im kurzzeitig verfügbaren Overboost-Modus des Turboladers anliegt.

Um dieses Dynamikpotenzial auch bei sehr hohen Querbeschleunigungen, wechselnder Fahrbahngriffigkeit oder bei Abstechern auf die Rennstrecke effizient in Vortrieb umzu­setzen, kommt an der Vorderachse ein mechanisches Lamellen-Sperrdifferenzial zum Einsatz.

Nachgeschärft wurde auch das Fahrwerk des Corsa-Topmodells. Die Maßnahmen in diesem Bereich umfassen eine nochmals tiefergesetzte Karosserie, neu entwickelte Feder- und Dämpfereinheiten von Bilstein sowie – als weiteres Hightech-Detail – eine neue Leichtbau-Bremsanlage des Spezialisten Brembo an der Vorderachse mit speziell entwickelten Hochleistungs-Bremsbelägen. Die Regelalgorithmen der fahrwerkseitigen Assistenzsysteme ABS, der Traktionskontrolle TC und des elektronischen Stabilitäts­programms ESP wurden von den Spezialisten des Opel Performance Center, der geänderten Konfiguration entsprechend, neu ausgelegt.

Zu den optischen Highlights des Corsa OPC „Nürburgring Edition“ zählen zwei neue, exklusiv vorbehaltene Außenfarben – wahlweise in „Apfelgrün oder in der Farbe „Henna“, einem rötlichen Farbton, sowie neu entworfene 8 x 18-Zoll-Aluminium-Schmiederäder in matt-grauer Lackierung, kombiniert mit dem Reifenformat 225/35 R 18 V. Weitere Unter­scheidungsmerkmale zum bestehenden Corsa OPC sind eine Frontspoilerlippe, eine neue Doppelrohr-Abgasanlage aus Edelstahl sowie Nürburgring-Logos auf den B-Säulen. Das Interieur präsentiert sich mit markanten Einstiegsschwellerleisten (schwarz, roter Schrift­zug „Nürburgring“), weißen Ziernähten an den vorderen Recaro Sportsitzen, der Rückbank sowie der Handbrems- und Schaltkonsole. Zudem gibt es spezielle Nürburgring-Prägungen in den Vordersitzen sowie einer Lenkradspange in Piano-Schwarz.

Überragende Fahrleistungen – überragender Fahrspaß

Die Fahrleistungs-Standardwerte deuten nur an, wie sich der Corsa OPC „Nürburgring Edition“ anfühlt. Nach 6,8 Sekunden ist die 100-km/h-Marke erreicht, und auch die Elastizität profitiert vom kraftvollen Drehmomentverlauf: Den Zwischensprint von 80 auf 120 km/h im 5. Gang absolviert der kompakte Sportler in 6,2 Sekunden und liegt mit 230 km/h auch in der Höchstgeschwindigkeit ganz vorn in seiner Klasse.

Der Corsa OPC „Nürburgring Edition“ unterstreicht einmal mehr die Verbundenheit von Opel mit der traditionsreichen Rennstrecke in der Eifel. Seine fahrdynamische Brillanz erhielt das Corsa-Topmodell denn auch bei Erprobungs- und Abstimmungsfahrten unter Höchstbelastung auf der Nürburgring-Nordschleife, der anspruchsvollsten Rennstrecke.

der Welt. Wobei sich das herausgearbeitete Fahrspaßpotenzial keineswegs auf Speed und Handlingpräzision beschränkt, inbegriffen ist auch der Sound: Die neu entwickelte Abgas­anlage wurde nämlich nicht nur leistungstechnisch, sondern auch akustisch auf den Charakter des Fahrzeugs zugeschnitten.



  • Atemberaubendes Design: Athletische Formen prägen die dynamische Optik
  • Hightech Fahrwerk: Alle GTC profitieren von HiPerStrut-Vorderachse
  • Alltagstauglichkeit inklusive: Geräumig, flexibel und vollgepackt mit Innovationen



Der neue Opel Astra GTC verkörpert die ultimative Ausprägung der neuen dynamischen Opel Formensprache. Spannungsgeladene Linien und skulpturhaft ausgearbeitete Flächen verschmelzen zu einem kraftvollen Profil mit ausgeprägtem Coupé-Charakter und verkörpern kompromisslose Leidenschaft sowie Sportlichkeit.

Karosserie & Optik: Ein Muskelpaket stellt sich vor

Die Kombination aus weit ausgestellten Radhäusern und einem kraftvollen Heck mit breiten Schultern sowie die große Auswahl an Leichtmetallrädern bis zu 20 Zoll versprühen athletische Eleganz. Die flachen Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht im Opel typischen Wing erinnern an Adleraugen. Der markante Kühlergrill sowie die Panorama-Windschutzscheibe bilden einen starken Abschluss des leidenschaftlichen Designs.

Die fließenden Formen der Karosserie setzen sich im Interieur in einer geschwungenen, dynamischen Linienführung konsequent fort. Edle Oberflächen, metallische Akzente, glänzendes Chrom und eine hervorragende Verarbeitung spiegeln eindrucksvoll die Liebe zum Detail wider und unterstreichen den exklusiven GTC-Charakter.

Fahrwerk & Tieferlegung: Fahrspaß pur

Im Vergleich zur fünftürigen Opel Astra-Limousine liegt der GTC um 10 bis 15 Millimeter tiefer, während die restlichen Kennzahlen des Fahrwerks leicht erhöht wurden. Aufgrund der vergrößerten hinteren Querlenker verlängert sich der Radstand um 10 auf 2.695 Millimeter. Außerdem ist die Spurweite im Vergleich zu Limousine und Sports Tourer vorne um 40 Millimeter und hinten um 30 Millimeter breiter – 1.584 Millimeter vorne und 1.588 Millimeter hinten. Als Folge können nun Sportreifen mit bis zu 20 Zoll Durchmesser aufgezogen werden, die nicht nur den sportlichen Look wirksam unterstreichen, sondern auch Fahrstabilität und Straßenlage verbessern.

Die wichtigste Veränderung: Alle Opel Astra GTC-Versionen – unabhängig von Motor- und Ausstattungsvariante – verfügen über eine Fahrwerkskomponente, die normalerweise Hochleistungssportwagen vorbehalten ist: die HiPerStrut-Vorderradaufhängung (High Performance Strut = Hochleistungs-Federbein). Im Vergleich zur Standard-McPherson-Konstruktion des Opel Astra haben die Ingenieure die Spreizung reduziert und die Achsschenkel verkürzt. Die Folge: Das Zerren der Antriebskräfte verringert sich, die Straßenhaftung nimmt zu. So umrundet der Opel Astra GTC Kurven ohne störende Antriebskraftmomente und mit höherer Geschwindigkeit.